Jumӑtate de viaţӑ (Hälfte des Lebens)

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Jumӑtate de viaţӑ (Hälfte des Lebens)

Atârnӑ de perele galbene
Şi-i plin cu trandafiri sӑlbatici
Acest tӑrâm din lac,
Lebedele graţioase
Şi bete de sӑruturi
Îşi afundӑ creştetul
Ȋn apa sfinţitӑ.

Vai mie, de unde sӑ iau, când
E iarnӑ, flori, şi de unde
Strӑlucirea soarelui
Şi umbra pӑmântului?
Zidurile rӑmân
Tӑcute şi reci, în troliu
Clinchetul steagurilor.

© Johann Christian Friedrich Hölderlin
© Traducerea Ioana HAITCHI, 22.11.2017, Klausenburg
Foto 1: Johann Christian Friedrich Hölderlin
Foto 2: Internet
© Ioana HAITCHI – Copyright – Toate drepturile rezervate

 

Hälfte des Lebens

Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm’ ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.

© Johann Christian Friedrich Hölderlin

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